Tipps gegen zu viel Müll (vom 13. 11. 2020)

Beim Einkauf lohnt es sich natürlich, wiederholt innezuhalten und zu überlegen, ob wir ein Produkt wirklich brauchen. Außerdem können wir auf die Produkt-Verpackungen achten und uns umschauen, ob es Alternativen mit weniger Verpackungsmüll gibt. Wir hatten dazu schon verschiedene Anregungen gegeben und auch Apps fürs Handy vorgestellt.
Auch im Haushalt selbst lässt sich Müll weiter einsparen: So gibt es bei uns seit vielen Monaten keine gekauften Mülltüten aus Plastik für die Mülleimer mehr. Restmüll sammeln wir in alten Papiertüten z.B. vom Bäcker. Für alles, was in der gelben Tonne landen soll, nutzen wir ausgediente Plastiktüten oder Umverpackungen wie z.B. vom Toilettenpapier. Natürlich könnte man den Müll auch lose im Eimer sammeln, da dieser aber oft noch Produktreste enthält, die feucht oder schmierig sind, kann das unangenehm werden.
Durch Prospekte und Werbezeitungen, die regelmäßig ausgeteilt werden und oft ungelesen in die blaue Tonne wandern, entstehen Unmengen von Papiermüll zu Lasten unserer Wälder. Es lohnt sich, einen Aufkleber am Briefkasten anzubringen: „Bitte keine Werbung!“ Sie können zusätzlich die Austräger der Werbezeitungen persönlich ansprechen und darum bitten, diese mehr in Ihren Briefkasten zu stecken. Ein persönlicher Anruf bei Vertreibern personalisierter, oft besonders dreister Werbung kann ebenso hilfreich sein wie ein Vermerk auf dem Umschlag „Annahme verweigert – zurück an Absender, bitte streichen Sie mich aus Ihrem Verteiler!“, dieser wird dann einfach zurück in die Post gegeben. Auch regelmäßig ins Haus kommende Kataloge, die nicht mehr genutzt werden, wieder abzubestellen macht Sinn.

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